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Fragen, die oft gestellt werden

Falls deine Frage hier nicht steht, stelle sie sofort!

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Wer kann mitfahren ?

Eingeladen, an der Boundaries-to-Brigdes-Tour teilzunehmen sind alle, die sich mit den Zielen von grenzenueberschreitendem Kulturaustausch identifizieren können.

Wir wollen nicht mit leeren Händen kommen, deswegen muss sich jeder, der teilnehmen will, überlegen, welche performativen, inhaltlichen und technischen Beiträge er oder sie leisten kann.

Platz für Abhängen wird es nicht geben. Ebensowenig wird Drogenmissbrauch oder Partyanarchismus auf der Karawane geduldet werden.


Was passiert auf der Tour ?

Die Tour bildet einen inhaltlichen Rahmen. Sie manifestiert sich an verschiedenen Orten in Kongressen und deren Vorbereitung. Dass heisst, dass wir nicht Stossstange and Stossstange die gesamte Strecke fahren werden. Viel eher treffen wir uns an den Orten, die im Programm beschrieben sind.

Was auf den einzelnen Treffen passieren wird, unterliegt der jeweiligen Planung im direkten Vorfeld der Kongresse und hängt unter anderem zentral von der lokalen Gestaltung und Vorbereitung ab.


Wer bereitet die Kongresse vor ?

An allen Orten, an denen die Karawane zusammentrifft, um einen Kongress zu veranstalten, hat ein lokales Team, meist von politischen oder künstlerischen Gruppen gespeist, den Platz sowie sonstige Infrastruktur vorbereitet, die von Bedarf sein könnte. Ausserdem haben sie regionale Gruppen eingeladen, sich an der Ausgestaltung des Kongresses zu beteiligen.

Die konkrete Vorbereitung des Programmes der Kongresse wird im Vorfeld aber erst nach Ankunft der Karawane in einem gemeinsamen Prozess entwickelt.


Wer finanziert die Tour ?

Deine Teilnahme musst du selber finanzieren. An verschiedenen Stellen und von verschiedenen lokalen wie auch fahrenden Gruppen wird versucht, Gelder aus der Kulturföderung oder anderen öffentlichen Mitteln zu requieren. Allen wird nahegelegt, ebenso vorzugehen. Wenn die Karawane an den einzelnen Orten zusammentrifft, werden sämtliche Events unter dem Vorzeichen der free party philosophie stehen, d.h. es werden prinzipiell keine Eintrittsgelder verlangt.

Wir streben kollektive Lösungen für Transport und Verpflegung an. Dies wird allerding lediglich im Rahmen der Kongresse möglich sein. Es empfiehlt sich daher dringend, mit genügend Geld loszufahren, denn niemand wird Geld dazu haben, dich durchzubringen, wenn du es nicht selber kannst.


Ist das eigenlich alles legal ?

Die Kongresse werden durch die lokalen Gruppen legalisiert, d.h. mit den lokalen Autoritäten abgesprochen. Darüberhinaus unterliegt jeder Teilnehmer den üblichen Visa-Bestimmungen und verhält sich im übrigen in völliger Selbstverantwortlichkeit.

Zu den Visabestimmungen sowie den Bestimmungen zur Einfuhr von Fahrzeugen in die jeweiligen Länder für die europäischen und aussereuropäischen Länder haben wir Informationen auf dieser Seite gesammelt.


Kann ich auch für einige Zeit teilnehmen ?

Sicher, genau dazu lädt die Struktur ein. Wenn du bloss zwei Monate Zeit hast, oder dich bloss an einem Kongress beteiligen möchtest, ist dies überhaupt kein Problem und du bist herzlich willkommen.


Wo finden sich die Informationen zum Ablauf der Kongresse?

Da sich die Karawane als ein schon programmatisch prekäres Projekt versteht, wird es Informationen über die genauen Programme erst relativ kurzfristig vor den Kongressen geben. Wir werden uns alle Mühe geben, diese Seite aktuell zu halten.


Kann ich auch mitfahren, wenn ich kein Fahrzeug habe ?

Es wird sicher möglich sein, auf die Solidarität anderer Mitfahrender zurückzugreifen. Devise: nett sein, und sich an den Kosten (Diesel und sonstiges) beteiligen. In Marokko existiert darüberhinaus ein verlässlichen System von öffentlichen Transportmitteln, auf das einzelne ohne Fahrzeuge zurückgreifen können.

Ein Gruppe von Strassenkünstlern wird die Karawane übrigens mit Fahrrädern machen. Use your illusion !



Visa und Fahrzeuge

(Angaben nach besten Wissen, aber ohne Gewähr)

Wenn du genauere oder weitere Informationen hast, lass es uns wissen..


Who are they to tell us, where we can go anyway!

Wir werden allen TeilnehmerInnen NO Border!-Pässe ausstellen.

Die Welt, wie sie gerade ist, verlangt indes einige Vorbereitungen:


Grundsätzlich: Alle Pässe müssen im Oktober 2003 noch mindestens für eineinhalb Jahre gültig sein.


Für Nicht EU-Pässe innerhalb West-Europas gelten in der Regel die gleichen Bestimmungen wie für EU-Pässe, Mittel- und Osteuropa ist allerdings unterschiedlich von Land zu Land. Bitte kontaktiert die jeweiligen Botschaften.

Für Marokkaner, Mauretanier und Senegalesen, die sich bereits in Spanien an der Karawane beteiligen wollen, ist es – bekanntermassen, dank der Festung Europa – sehr schwierig, überhaupt einzureisen.

Die Spaniener innerhalb der Crew können aber Dinge ermöglichen. Bei Interesse meldet Euch bitte an.

Für Marokkaner ist die Einreise nach Mauretanien und Senegal mit Reisepass visafrei möglich. Für Mauretanier und Senegalesen sind mir die Regelungen für die respektiven Länder nicht bekannt.


Marokko

EU-Pässe erlauben visafreie und kostenlose Einreise nach Marokko für drei Monate. Das Programm der Karawane ist so angelegt, daß wir lediglich zwei Monate in Marokko verbringen. Es sollte also reichen.

Fahrzeuge können nach Marokko eingeführt werden. Sie müssen allerdings versichert sein. Dazu genügt eine Auslandsversicherung, die entweder Teil der auch in deinem Land gültigen Versicherung (Grüne Karte) ist, oder an der Grenze gekauft wird.


Mauretanien

Für die Einreise nach Mauretanien muß für EU-Pässe vorab in einer mauretanischen Botschaft eine Visum beantragt werden. Dies kann in der Hauptstadt deines Landes oder in Rabat (Marokko) gemacht werden. Die Kosten sind gering (ca. 30 Euro), du brauchst aber drei Fotos.

Wir werden ca. 1 Monate in Mauretanien verbringen, es empfiehlt sich, ein etwas länger gültiges Visa zu besorgen.

Fahrzeuge fahren auch nach Mauratanien ohne Schwierigkeiten, allerdings nur versichert. Die Versicherung wird ebenfalls an der Grenze gekauft.

Senegal

EU-Pässe erlauben visafrei für drei Monate den Besuch Senegals.

Fahrzeuge müssen an der Grenze gegen einen Obulus versichert werden.


Technische Anforderungen an die Fahrzeuge

Die Strecken in Marokko sind im Norden bis in die Westsahara durchgehend asphaltiert. In Mauretanien werden wir uns für ca. 300 km auf einer nicht befestigten Küstenroute bewegen, wobei Führer angeheuert werden, die dafür sorgen, daß wir nicht verloren gehen. Glaubt man den Aussagen der Veteranen dieser Strecke, reicht ein „ehrlicher TÜV“, d.h. ein in Europa für fahrtüchtig erachtetes Fahrzeug aus, um auch diesen Teil der Strecke zu bewältigen.

Es wird dringend empfohlen, Wasser, Ersatzreifen, prekäre Ersatzteile wie Kühler sowie genügend grosse und gefüllte Tanks dabeizuhaben. Von der Hauptstadt Mauretaniens an bewegen wir uns bis in den Senegal wieder auf Asphalt.

Man braucht explizit kein Vierradantrieb, obwohl ein Speerdifferential für die Hinterachse bei Zweiradantrieben empfohlen wird.

Außerdem ist jedes Vierradfahrzeug willkommen, falls doch mal einer im Sand stecken bleiben sollte. Wir wollen ja auch alle ankommen.


Kosten der Überfahrt über die Strasse von Gibraltar (Algeciras-Ceuta/Tanger)

  • Individuen zahlen pro Strecke ca. 22 Euro für die Überfahrt, Kinder bis 14 rund 10 Euro.
  • Normale PKW kosten 60 Euro, Autos, die höher als 1,80m sind, rund 95 Euro.
  • PKW-Anhänger kosten ca. 35 Euro.
  • CamperVans kosten bis sechs Meter Länge 105 Euro und Motorräder preiswerte 13 Euro.
  • Wenn Menschen mit Fahrzeugen die Überfahrt machen, werden pro Person lediglich 17 Euro berechnet.

Alle Wagengrößen, die hier nicht berücksichtigt sind, müssen individuell ausgehandelt werden. Es gibt eine Reihe von Firmen, die die Überfahrten machen. Insofern werden wir versuchen, für die ganze Karawane zu verhandeln und bessere Preise zu erhalten, was ohne weiteres möglich sein sollte.